Archiv für Februar, 2005

architektur im usenet

Montag, 28. Februar 2005

schon länger besteht die newsgruppe de.sci.architektur im usenet – über google ist sie auch per webbrowser lesbar. die charta ist eher allgemein gehalten: “Die Gruppe dient der Diskussion architekturbezogener Themen. Neben allgemeinen architekturtheoretischen und städtebaulichen Aspekten finden hier auch Veranstaltungen, Projekte, Wettbewerbe, Ausstellungen mit Architekturbezug sowie Fragen der Aus- und Weiterbildung Platz. Außerdem dient die Gruppe der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung bei Fragen und Problemen in der konkreten planerischen Arbeit. Erwünscht sind auch Themen aus Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Kunst am Bau.”

eine liste regelmäßig gestellter fragen (faq) wird monatlich aktualisiert und bietet zahlreiche hinweise auf bautechnische und baurechtliche themen – ergänzt architektu.rlog.de also bestens.

Zukunft des Stuttgarter Messegeländes

Samstag, 26. Februar 2005

Entwurf Pesch
Entwurf Pesch
[rechts: Weißenhofsiedlung, links: kochenhofsiedlung, mitte: kunstakademie und "forum k"]

bis zum 5.März zeigt die Stuttgarter Galerie Killeswerk (Birkenwaldstr. 215) zusammen mit dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung Pläne und Modelle des städtebaulichen Ideenwettbewerbs zur Nachnutzung des Stuttgarter Messegeländes (Öffnungszeiten Mi-Fr 11-19h, sa 11-15h). Präsentiert werden die Ideen und Entwürfe der ersten drei Preisträger. Der Gewinner des ersten Preises ist das Büro Pesch und Partner (Auf der Website des Büros wird der Wettbewerbsentwurf erläutert). Eine sehr informative CD-ROM mit einer interaktiven Dokumentation des Wettbewerbs wurde von der Stadt Stuttgart herausgegeben (5 Euro).

Autoren: tj

Samstag, 26. Februar 2005

Thomas Jungbluth (tj) ist Architekt aus einem anderen Leben (Studium an der FH Köln o. A., immerhin das eigene Haus entworfen und gebaut), bevor er sich dem Schreiben verschrieb. Ihn interessiert mehr als die große Baukunst die tägliche Architektur, mit der die Menschen leben und manchmal leider auch leiden.

Im übrigen schreibt er das Blog Editorial Notes.

Noch ein Automuseum für Stuttgart

Freitag, 25. Februar 2005

Porsche Museum Stuttgart, 1. Preis Realisierungswettbewerb porsche präsentiert zehn beiträge des kürzlich entschiedenen museumswettbewerbs bis zum 6.märz im stuttgarter haus der wirtschaft (11-18 uhr, meidinger-saal). den wettbewerb hat das wiener architekturbüro delugan meissl associated architects gewonnen.
[pressemitteilung von porsche mit bildern des projekts]
ein weiteres automuseum realisiert das architekturbüro un studio derzeit in stuttgart für mercedes-benz [baustellen-webcam].

Rose am Potsdamer Platz

Donnerstag, 24. Februar 2005

Rose am Potsdammer Platz

kontext fotografiert mein Lieblingsgebäude am Potsdamer Platz von Hans Kollhoff.

Die Rose ist eine von 85 die der Künstler Sergej Alexander Dott im September 2003 anlässlich des 5 jährigen Bestehens des Potsdamer Platz in Berlin installierte (welt.de, Berliner Zeitung, Deutsche Welle, Schockwellenreiter).

Ganz grosses Dubai PR-Tennis

Donnerstag, 24. Februar 2005

Tennis auf der Hubschrauberlandeplattform des Burj Al Arab Hotels

Auf dem Hubschrauberlandeplatz des angeblich „besten Hotels der Welt“ spielten dieser Tage Andre Agassi und Roger Federer Promotennis. Promotennis für das Dubai Tennis Championship-Turnier (warum können die sich so eine PR-Aktion leisten, aber keine Webseite mit anständigen Fotos?).

Das Burj Al Arab Hotel ist mit 321 Metern Höhe angeblich nicht nur das beste, sondern auch das höchste Hotel der Welt. Das FAQ der Hotelwebsite gibt an, dass die Konstruktionspläne des Hotels von WS Atkins Partners Overseas stammen, der „konzeptionelle Architekt“ ein Thomas Wills Wright gewesen sei und KCA International unter Leitung von „Fräulein“ Kuan Chew für die Inneneinrichtung verantwortlich gewesen sei.

Die Pressefotos sind wunderbar unprätentiös, sachlich und unpathetisch:

[via boinboing, we make money not art, archinect. siehe auch This is London, burj-al-arab.com/tennis/]

Nakagin Kapsel Hotel

Montag, 21. Februar 2005

Kapsel Hotel
Wunderbare Bilder vom Nagakin Kapsel Hotel in Tokio von Kisho Noriaki Kurokawa. BoingBoing hatte im Dezember auch einen Eintrag zu diesem Hotel und wies auf die Fotos und Dokumentation von Jürgen Specht hin. Ausserdem sehr sehenswert, der „Architectural Forms“-Pool bei flickr.

[via FlickrBlog]

Deutscher Architekturpreis 2005

Freitag, 18. Februar 2005

architekturpreis.de:

Die E.ON Ruhrgas AG, Essen, lobt unter der Schirmherrschaft der Bundesarchitektenkammer, Berlin, den Deutschen Architekturpreis 2005 aus.
Mit dem Deutschen Architekturpreis soll ein für die Entwicklung des Bauens in unserer Zeit beispielhaftes Gebäude prämiert werden, das sich durch eine ganzheitliche Lösung und Innovation auszeichnet, zur Gestaltung des öffentlichen Raums beiträgt und vorbildlich in der Rücksichtnahme auf Probleme der Umwelt, der wirtschaftlichen Wärmeversorgung und der Ökonomie ist. Verliehen werden außerdem Auszeichnungen zum Deutschen Architekturpreis 2005.
[…]
Einsendeschluss ist der 10. Mai 2005

weblog als büro-homepage

Freitag, 18. Februar 2005

weblogs als werkzeuge zur dokumentation, ablage, archivierung von ideen, projekten oder bildern, ich rede mir bereits seit jahren den mund fuselig um leute davon zu überzeugen „quick & dirty“ (aber nachhaltig) zu veröffentlichen.

monatelang an einem internetauftritt feilen, bis das letzte pixel sitzt und dann doch niemanden intressiert (und sich nach dem launch oft jahrelang nichts am internetauftritt tut), manchmal rechtfertigt die wirkung nicht den aufwand. veröffentlichen mit hilfe von weblogsoftware ist einfach und schnell — und findet leser.

ein schönes beispiel ist das leipziger büro stationc23. ihr blog ist seit dezember aktiv und wird für veranstaltungshinweise, projektdokumentation und eigenwerbung genutzt. „quick and dirty“ heisst ja nicht gleich häslich.

station23

die farben von berlin

Donnerstag, 17. Februar 2005

aufgefächert: die farben von berlin
das berliner “stadtblind“-projekt hat sich zur aufgabe gemacht, die vielfalt berlins zu vermitteln und dabei diejenigen orte zu zeigen, die in der stadtwahrnehmung oft übersehen werden. es wurde ein farbfächer gestaltet, der auf grafisch sehr ansprechende art farbfotos, stadtplanausschnitte und texte zusammenbringt. die arbeit des projekts wurde in mehreren ausstellungen, u.a. in USA gezeigt. im märz 2005 erscheint der fächer “die farben von berlin” (15 euro) im prestel-verlag – bei amazon kann man bereits vorbestellen.