Archiv für Mai, 2005

diagonal

Montag, 30. Mai 2005

diagonalen

arch@tv: frei otto

Samstag, 28. Mai 2005

donnerstag, 2.juni 2005, 23:15 uhr
südwest 3
frei otto – von seifenblasen und zelten
ein film von louis saul anläßlich des 80.geburtstags von frei otto am 31.mai 2005
Zum Werk Frei Ottos äußern sich unter anderem Thomas Herzog, Albert Speer jun., Zaha Hadid, Michael Dickson und Christoph Ingenhoven.
[weiteres auf der SWR-website]

Mal wieder Allianz Arena

Freitag, 27. Mai 2005

Die Allianz Arena scheint Fotografen anzuziehen: Der Stern berichtet über eine lückenlose Foto-Dokumentation des Baufortschritts von Gunnar Gröbel und zeigt einige seiner Fotos. Sie werden auch in dem Film “Der Fußballtempel. Eine Arena für München” zu sehen sein (Sendetermine: 29.Mai, 16:15 Uhr, ARD und 30.Mai, 17:00, Bayern3)
Auf der Homepage von Gunnar Gröbel sind Zeitrafferaufnahmen als kleinformatige MPG-Filme zu sehen.
Pro7 zeigt am 1.Juni um 23:10 Uhr die Reportage “Countdown für den neuen Bayern-Tempel! – Großbaustelle Allianz Arena”.

arch@radio

Montag, 23. Mai 2005

samstag, 28. mai 2005, 8.30 uhr
swr2 radio-akademie
wohnliche welten – was der mensch braucht
“Der Mensch steht immer in Wechselwirkung mit dem Raum, der ihn umgibt, und den er gestaltet. Gute Architektur versucht, Lebensgefühl durch Räume zu vermitteln. Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Was bedeutet Wohnlichkeit für eine Australierin, einen Chilenen oder eine Sudanesin, und wie ist das bei uns? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Lebensqualität des Wohnens und der technischen Infrastruktur? Vor allem aber: Selbst wenn wir wissen, was der Mensch braucht – wie viel Wohnlichkeit kann sich die Menschheit wirklich leisten? ” [swr2-homepage]

retro-donald macht sich für rekonstruktion des alten world trade centers stark

Samstag, 21. Mai 2005


doanld trump, imobilien fuzzi aus new york und träger der besten frisur der welt, hat vorgestern auf einer pressekonferenz seine wunschvorstellung vom wiederaufbau des world trade centers in new york city vorgestellt: im prinzip eine exakte replika des zerstörten world trade centers, nur höher, stabiler und neuer. den entwurf des architekten daniel libeskind nannte trump „a piece of crap architecture“ (von der ftd freizügig übersetzt als „der größte Scheißhaufen an Architektur, den ich in meinem Leben je gesehen habe“).

abgesehen davon das der grösste scheisshaufen an architektur der unglaublich geschmacklose und aufschneiderische trump tower in new york ist (siehe bild oben), muss man herrn trump doch respekt zollen. er schafft es auf eine sehr komplexe materie eine ganz einfache antwort zu geben. typisch amerikanisch, pragmatisch und unglaublich wirkungsvoll. die presse auf der ganzen welt schenkt dem schreihals aufmerksamkeit und er legt geschickt den finger in offene wunden. denn die aktuellen pläne entsprechen schon lange nicht mehr libeskinds ursprünglichem entwurf. der bebauungsplan und die verdrehten flächen des freedom towers seien ideen von david childs, dem architekten den der „ground zero developer“ larry silverstein libeskind vor die nase gesetzt hatte. das schrieb libeskind, der von trump „eierkopf“ genannt wird, laut new york post in einem brief an trump.

tatsache aber bleibt, dass die planung schleppend voran geht und die behörden und die betreiber des world trade centers dem architekten soviele steine in den weg legen wie nur möglich. in dieser situation einen solchen entwurf vorzustellen, kann man schon fast genial nennen.

und jetzt legt george w. bush himself auch noch einen eigenen entwurf für den freedom tower vor. als wenn nicht schon alles kompliziert genug wäre.

[bildquelle: gothamist.com/deadprogrammer]

Allianz-Arena wird eingespielt

Freitag, 20. Mai 2005

Fotos vom Pre-Opening der Allianz-Arena in München. Fotograf: Manfred Paul.
via usenet: de.alt.rec.digitalfotografie

stand der dinge: wohnen in basel

Montag, 16. Mai 2005


die ausstellung “w04 – stand der dinge: wohnen in basel” macht vom 10-27.mai 2005 station in der stuttgarter akademie der bildenden künste (am weißenhof 1, mo-fr 10-19:00 uhr). der dritte teil der ausstellungsreihe “stand der dinge – wohnen in…” zeigt einen aktuellen überblick hochwertiger wohnbauten im raum basel und ist gegliedert in die themen “umbau im bestand”, “umnutzung von industrie-, verkehrs- und gewerbearealen” und “neubau in misch- und wohngebieten” und geht auf die besonderheiten des standorts basel und den ebenso innovativen wie sensiblen umgang mit ihm ein. der vorbildlich gestaltete katalog (5 euro) bringt informationen zu den projekten, deren kosten, der rolle des ingenieurs als planungspartner im wohnungsbau und der geschichte des wohnens.
die ausstellung wird ergänzt durch die präsentation von studienarbeiten der klasse prof. peter aribert herms, die sich “mit experimentellem mut den problemen des innerstädtischen wohnens annehmen und damit ein interessantes gegengewicht zur basler realität bilden”.

regel zur benutzung eines mahnmals

Sonntag, 15. Mai 2005


die betreiber des holocaust-mahmals wünschen sich ordnung:

(1) Das Stelenfeld darf grundsätzlich nur zu Fuß und im Schritt- Tempo durchquert werden.

(2) Für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sind 13 gekennzeichnete Gänge geeignet. Diese Gänge haben ein max. Gefälle von 8 Prozent.

(3) Der Besuch des Stelenfelds erfolgt auf eigene Gefahr Warnhinweise: * Sämtliche Längs- und Querachsen sind lediglich 0,95 Meter breit. * Die kreuzenden Wegachsen sind nur in wenigen Teilbereichen einsehbar. Vorsicht ist geboten.

(4) Nicht gestattet ist: * Lärmen, lautes Rufen, das Benutzen von Musikinstrumenten sowie der Betrieb von Rundfunk- und Tonträgergeräten, soweit über den persönlichen Hörbereich hinausgehend, * das Lagern im Stelenfeld, auf Stelen zu klettern, von Stele zu Stele zu springen und sich in Badebekleidung auf einer Stele zu sonnen. * das Mitführen von Hunden, * das Mitführen von Fahrrädern, Skate-Boards, Roller-Blades, Rollschuhen, * Fahr- und Motorräder an den äußeren Stelen abzustellen, * das Rauchen, der Genuss alkoholischer Getränke und Grillen, * das Stelenfeld zu verunreinigen.

(5) Anordnungen und Anweisungen des ausgewiesenen Sicherheitspersonals sind zu befolgen.

[via njt & katatonik, letzterer ist auch die bildquelle]

der architekt sieht das laut spiegel-interview ein bisschen lockerer und realitätsnäher:

Ich war von Anfang an gegen den Graffitischutz. Wenn ein Hakenkreuz darauf gesprüht wird, dann ist es ein Abbild dessen, was die Menschen fühlen. Wenn es dort bleibt, ist es ein Abbild dessen, was die Regierung davon hält, dass Menschen Hakenkreuze auf das Mahnmal schmieren. Das ist etwas, das ich nicht steuern kann. Wenn man dem Auftraggeber das Projekt übergibt, dann macht er damit, was er will – es gehört ihm, er verfügt über die Arbeit. Wenn man morgen die Steine umwerfen möchte, mal ehrlich, dann ist es in Ordnung. Menschen werden im dem Feld picknicken. Kinder werden in dem Feld Fangen spielen. Es wird Mannequins geben, die hier posieren, und es werden hier Filme gedreht werden. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine Schießerei zwischen Spionen in dem Feld endet. Es ist kein heiliger Ort.

(hervorhebung von mir)

holocaust-mahnmal

Donnerstag, 12. Mai 2005

holocaust-mahnmal
sehr schöne bilder vom holocaust-mahnmal von offshore.

watch these flickr tags: memorial & mahnmal

fassadengestaltung von altbauten

Donnerstag, 12. Mai 2005

mega-plakat in berlin mitte
so macht man das heutzutage. ein gerüst ans haus flanschen, ein mega-poster drankleben und endlich mit dem leerstehenden haus geld verdienen. immerhin steht dieses haus in der rosenthaler strasse in berlin mitte schon seit einigen jahren ungenutzt leer. die letzten läden wurden — wenn ich mich recht erinnere — vor ca. 8 jahren geschlossen, trotz bester lage.

vielleicht hat der nachbar, die sap ag, den anblick des langsam zerfallenden gebäudes auch nicht mehr ertragen wollen und selbst das plakat aufhängen lassen.