Archiv für September, 2005

Grand Palais Paris

Sonntag, 25. September 2005


In Paris öffnete nach zwölfjähriger Renovierung das Grand Palais. Allerdings ist das Grand Palais nur für 2 Wochen geöffnet, am 1. Oktober wird es wieder geschlossen um in weiteren zwei Jahren zuenderenoviert zu werden. Also noch knapp eine Woche Zeit sich die Baustelle in Paris anzusehen.

Laut Hamburger Abendblatt wurden während der zwölfjährigen Renovierungsphase zur Stabilisierung der Fundamente 10 000 Tonnen Zement in den Baugrund gepumpt, 15 000 Nietnägel und 13 500 Quadratmeter Glas ausgetauscht und 110 000 Quadratmeter Fläche mit 60 Tonnen Farbe gestrichen..

Zwei hübsche, aktuelle Foto-Sets zeigen den Zustand des Palais bei Tag und Nacht.

arch@tv: 1.oktober 2005

Donnerstag, 22. September 2005

arte, 14:45 uhr
portrait-reihe künstler hautnah
lars spuybroek – architekt
[vita bei archinform]
["website" des büros NOX architects]

arch@tv: mittwoch, 21.september 2005

Mittwoch, 21. September 2005

3sat, 21:35 uhr
im rahmen des themenabends über zürich:
der komplex – die züricher hochhaussiedlung “lochergut”
“Als in den 1960er Jahren in Zürich die Hochhaussiedlung im Lochergut gebaut wurde, erregte dieses Bauwerk die Gemüter auch außerhalb der Großstadt: Es handelte sich damals um das höchste Haus in der Schweiz, ebenerdig baute man eine Ladenstraße. Der Schriftsteller Max Frisch war damals einer der ersten, der sich in den obersten Etagen eingemietet hatte. Noch heute wohnen und arbeiten Hunderte von Leuten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten in diesem Gebäudekomplex. Das Lochergut ist mit einem Mikrokosmos in einem gesellschaftlichen Kontext vergleichbar.
Der Film stellt Menschen vor, die in der Hochhaussiedlung leben. Sie erzählen von früher, aber auch über die Zukunft.”
via 3sat website

plan05 & wwww

Mittwoch, 21. September 2005

“wie wir wohnen werden” – das steht als motto über der website des festivals “plan05″ – forum aktueller architektur, das vom 23.-30. september in köln stattfindet. zentraler anlaufpunkt und ausstellung ist beim museum ludwig, insgesamt soll es 100 veranstaltungen geben. eröffnung: 23.9., 18 uhr. dass dahinter die ikea-stiftung steckt, braucht einen glaube ich nicht zu stören…

infos, zeitplan, etc: http://www.plan-project.com/german

wwww beginnt übrigens anschließend und läuft etwa einen monat.

arch@tv: samstag, 24. september 2005

Dienstag, 20. September 2005

12.00 uhr (das ist mittags, weil wiederholung von dienstag abend), dauert 60 minuten mit werbung. sterntv-reportage: anders wohnen. es werden drei außergewöhnliche “häuser” gezeigt und die menschen, die darin wohnen: ein mittelalterlicher turm in aachen, ein erdhaus in der schweiz und ein baumhaus. es zeigt sich: wohnen macht dann besonders spaß, wenn die eigene kreativität sich frei entfalten darf (und in der Luft liebt es sich gut).

das erinnert mich an einen wasserturm in der eifel, den ich vor vielen jahren besichtigte. leider fehlten mir der mut und das geld, daraus etwas zu machen.

Faust aufs Auge I

Samstag, 17. September 2005

Bei manchen Bauten fragt man sich, wie die es geschafft haben, gebaut zu werden. So ein Klotz steht in einem Kölner Stadtteil. Zunächst einmal ist der Bauherr verliebt in Krüppelwalmdächer, alle seine Bauten in der Gegend haben eines, so auch dieses. Mal abgesehen von der “hohen Stirn”, die gestalterisch ein Nono ist und den Bewohnern schräge Dachfenster statt gerader Giebelfenster aufnötigt: Das Krüppelwalmdach ist ursprünglich dazu gedacht gewesen, große Windlasten abzufangen und umzuleiten, aber in der Kölner Bucht wirkt es einfach unpassend. Genauso wie die Gitterstäbe in den Fensterscheiben, die so etwas wie Landhausstil andeuten sollen. Bei denkmalgeschützten Altbauten aus einer Zeit, da die mögliche Glasgröße keine vollen Flächen erlaubte, finde ich das ok. Hier macht das die Wohnung zum Gefängnis.

Was die Hütte aber unbewohnbar macht ist, dass der Eingang hinten liegt und die Wohnräume mit Terasse vorne an der Straße. Der Bauherr hat rechts und links eine aufwändige Doppelstockgarage installiert, und trotzdem stehen die BMW Kombis und Audis rundherum und sogar zwischen den Terassen. Einziger Trost: ein Pflanzstreifen rund herum, in dem irgendwann eine Hecke wie eine Mauer wächst.

arch@tv: sonntag, 11.september 2005

Sonntag, 11. September 2005

23:30 uhr
sat1 – news & stories
triumph der spannweiten – prof. dr. mike schlaich über kunstwerke des modernen brückenbaus

leicht – weit

Freitag, 9. September 2005

Das Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner gilt als führend, wenn es um leichte und weitgespannte Konstruktionen wie Brücken, Dächer und auch Türme geht. Die bereits in einem 300-seitigen Bildband veröffentlichten Projekte des Büros werden vom 16.September bis 23.Oktober 2005 in der Ausstellung “leicht weit – light structures” im Stuttgarter Haus der Wirtschaft gezeigt. (Öffnungszeiten Di-So 11-18 uhr, do 11-22 uhr, zusätzlich werden themenbezogene führungen in stuttgart angeboten)

Archpodcasting

Freitag, 9. September 2005


Die Podcast-Welle hat mittlerweile auch die Architektur erreicht: In iTunes ist eine Rubrik “Podcasts/Arts&Entertainment/Architecture” eingerichtet. Dort findet man u.a. den Podcast “architecture talk” zum thema “criticism and analysis of the built environment” und einen Link auf die zugehörige Website.

Open source hütte

Dienstag, 6. September 2005



in der newsgroup de.sci.architektur wird zur zeit ein selbstbau-projekt für ein kleines wohnhaus konzipiert, das folgende bedingungen erfüllen soll:
- Das Haus muss sich von einem ambitionierten Heimwerker mit Familie in Eigenregie bauen lassen.
- Der Einsatz von grossen Maschinen und teuren Werkzeugen ist auf ein Minimumm reduziert.
- Der eingesetzten Materialien werden nach Kostengesichtspunkten optimiert.
- Haustechnik, Heizung und Klimatisierung werden unter Berücksichtigung steigender Energiepreise geplant.
Die Planung ist “open source”, d.h. jeder kann mitarbeiten, die planung darf kostenlos genutzt und beliebig angepasst werden. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.oshuette.de, diskutiert wird in der newgroup oder in einem chat.
als pionier des modernen selbstbaus mit leichten holzkonstruktionen gilt der britische architekt walter segal (1907-1985), dessen konstruktionsprinzipien von den stuttgarter professoren peter hübner und peter sulzer in zahlreichen selbstbauprojekten (wohnhäuser, schulen, wohnheime, jugendhäuser) weiterentwickelt wurden. das bekannteste selbstbauprojekt ist das 1980 von architekturstudenten geplante und selbst gebaute studentenwohnheim “bauhäusle” auf dem stuttgarter uni-campus.