ground zero stockt

obwohl der grundstein schon seit andertalb jahren in manhatten begraben liegt, am new yorker „ground zero“ wird immer noch nicht gebaut, aber dafür gestritten wie bei den waschweibern. nachdem nicht nur retro-donald daniel liebeskind und seinen entwurf des „freedomtowers“ abgemobbt hat, sondern auch die hafenbehörde und der bauherr larry silverstein seinen entwurf kaputtgeändert haben werfen die beteiligten sich jetzt „habgier“, „betrug von vertrauen“ und „poker-mentalität“ vor. schreibt der tagesspiegel. so wie es aussieht ist eine einigung wer wie baut und wer welche risiko zu tragen hat in weiter ferne und am ehemaligen world trade center wird weiterhin ein grosses loch klaffen. dabei ist doch das was investor larry silverstein der sechs Wochen vor den Anschlägen des 11. september 2001 einen 99 Jahre währenden Leasingvertrag abschloss von der new yorker hafenbehörde verlangt „best practise“: der profit soll schön in privater hand bleiben, das risiko aber auf die allgemeinheit abgewälzt werden. ich dachte so funktioniert kapitalismus? weiterlesen im tagesspiegel.

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