tokio platzt aus allen nähten. um die probleme der city zu lösen, haben die ingenieure der shimizu corp. ein wahrhaft gigantisches bauprojekt ersonnen: eine pyramidenstadt, in der an einer röhrenähnlichen struktur mehrere hochhäuser hängen. die röhren sind gleichzeitig der transportweg. ein paar probleme gibt es, von denen man gar nicht die lösung kennt, bei anderen hat man zumindest eine ahnung.

ein tv-bericht bei d-max, original vom discovery channel, zeigte das projekt.
- vorbild von den proportionen ist die pyramide von gizee. allerdings stapeln die japaner gleich 55 davon übereinander (räumlich). noch ungeklärt und auch im tv-bericht nicht erwähnt sind die besonderen effekte, die pyramidenbauten haben können.
- aus stahl oder alu wären die röhren und das restgewicht so schwer, dass die konstruktion unter ihrem gewicht kollabieren würde. also verwendet man
transparentes aluminiumnanoröhren aus kohlenstoff.
- um die aufzubauen verwendet man roboter, die sich an der struktur entlangbewegen, und wie spinnen die röhren ausspucken.
- für den transport gibt es unbemannte kabinentaxis und schräge aufzüge. trotzdem möchte ich im katastrophenfall nicht von der spitze aus dem teil rausmüssen.
- fundament sind 36 betonpfeiler, in den meeresgrund gerammt. tokio sitzt auf einem schlammigen untergrund, der sich im erdbebenfall zu einer breimasse verwandelt. wie tief müssen die gehen, damit die struktur stabil steht?
- auch ein thema sind tsunamis. die struktur ist wohl stabil genug, um das auszuhalten und würde sogar die eigentliche stadt vor einer solchen megawelle schützen.
grundsätzlich muss man neue wege gehen, um mit der wachsenden bevölkerung zurecht zu kommen, und die bautechnik ist vielfach noch zurückgeblieben. bleibt zu hoffen, dass das allen zugute kommt, und nicht nur denen, die sich das leisten können.