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sketches of frank gehry

Sonntag, Juni 11th, 2006

man kann ja über die architektur von frank gehry denken was man will (ich denke immer: „so ein scheiss“), aber um einen dokumentation von sydney pollack kann man ihn dann schon bewundern.

Director Sydney Pollack’s first feature length documentary on the acclaimed architect, Frank O. Gehry. The two men have been friends for many years, and Pollack completed the film over a period of five years, starting in 2000. Frank Gehry loves to sketch; it is the beginning of his architectural process.

trailer und mehr informationen bei apple. auf dem bild unten sieht man frank gehry und syndney pollak beim betrachten einer friteuse. mehr zu frank gehry im architektu.rlog.

gehry und pollak beim betrachten einer friteuse

gehry für herford

Samstag, April 30th, 2005

am 7.mai wird das von frank o. gehry gewohnt expressiv entworfene museum „marta herford“ für zeitgenössische kunst und design eröffnet. Der Name des Projekts setzt sich zusammen aus M (für Möbel), ART (für Kunst) und a (für Architektur und Ambiente). „Das dreiteilige Konzept des Museumsdirektors Jan Hoet will die verschiedenen künstlerischen Disziplinen in einen die Sparten aufhebenden spannenden Dialog bringen – nicht nur untereinander, sondern auch mit der Wirtschaft und der Industrie.“
auf der website des fotografen thomas mayer finden sich zahlreiche fotos aus der bauphase des marta sowie weiterer gehry-projekte und portraits des architekten.

Frank Gehry’s Concert Hall „frittiert“ Passanten

Donnerstag, März 3rd, 2005

Solarofen Anlage in Odeilo & Walt Disney Concert Hall

Die Los Angeles Times (via boingboing) berichtet, dass an der von Frank Gehry erbauten Walt Disney Concert Hall bauliche Veränderungen vorgenommen werden sollen, weil von ihr reflektiertes Licht so stark sei, dass es Plastik zum Schmelzen bringe und Passanten erheblichen Sonnenbrand zufügen könne. Jetzt werde die polierte Stahloberfläche Oberfläche der Concert Hall teilweise mattiert um die Reflektion der Sonnenstrahlen einzuschränken.

Manche der Formen an Gehry’s Entwurf errinnern aber auch stark an Anlagen die der Bündelung von Sonnenlicht zur Energiegewinnung dienen.

Sicherlich ist das nicht der einzige Fall in dem Architektur unerwünschte Nebenwirkungen entfaltet oder nicht funktioniert. Spontan musste ich sofort an die weiträumigen Absperrungen im Sony Center am Potsdamer Platz denken, die Passanten vor vom Dach herabstürzenden Schnee- und Eismassen schützen sollen. Ein super Dach für den Sommer (Architekt: Helmut Jahn), im Winter, also in Berlin fast für die Hälfte des Jahres, eine totale Fehlkonstruktion.

Wer hat mehr architektonische Fehlleistungen parat?

merkwürdige liste

Samstag, Dezember 9th, 2006

in der jubiläumsausgabe von tempo werden mal schnell auf 13 seiten die „helden und verräter der letzten zehn jahre“ aufgelistet. an ein paar architekten kommt man dabei nicht vorbei:
– coop himmelb(l)au
– frank gehry
– zaha hadid
– rem kohlhaas
– richard meier

brad pitt als architektur praktikant

Mittwoch, März 22nd, 2006

ich hatte ja mal vor einiger zeit rumspekuliert ob brad pitt zusammen mit den berliner architekten „graft“ und george cloony ein hotel in las vegas bauen könnte. vor zehn tagen erschien in der frankfurter allgemeinen sonntagszeitung ein artikel mit dem titel „jammen mit brad pitt“ (ich les da immer „jammern mit brad pitt“). die FAS berichtete darin über die beziehnungen pitts mit dem architekturbüro graft. im titel stand

Das Architektenteam „Graft“ aus Berlin hat einen Hollywood-Star als freien Mitarbeiter. Die Boulevardpresse ist entsprechend begeistert.

naja, pitt als freien mitarbeiter kann diesem bild nach wohl auch frank gehry für sich beanspruchen. nichtsdestotrotz, pitt ist wohl extrem architektur-affin und kommt in letzter zeit ja regelmässig nach berlin, das „architektenteam graft“ besucht er anscheinend jedesmal. das führe zu „Fotografen und Kamerateams […] die auch das »Graft«-Büro belagerten“. selbst vor der ablichtung von plänen mit teleobjektiven von der kirche gegenüber scheuen die paparazzi nicht zurück: „Solche Fotos können einiges zunichtemachen“, sagte thomas willemeit der FAS. dass die pläne für ein casino in las vegas sein könnten, spekulierte, wie ich auch, die berliner morgenpost.

graft selbst hält dicht. eine anfrage von mir im juli 2005 blieb unbeantwortet, der faz sagte thomas willemeit offiziell nicht mehr, als daß man mit Pitt „kollaboriere“. der erfolg der projekte hänge auch davon ab, daß sie im entwurfsstadium vertraulich blieben. ein bisschen plaudert er aber doch aus dem nähkästchen:

„Brad interessiert sich extrem für die Dramatik von Räumen, weiß genau, wie man sich darin bewegt, und hat durch seine Erfahrung bei Dreharbeiten ein tolles Gespür für die Wirkung von Licht“, erzählt Willemeit. Nicht von ungefähr sei der Schauspieler mit Star-Architekten wie Rem Koolhaas oder Frank Gehry befreundet. Wenn die Musiker von „Graft“ mit dem Schauspieler Pitt über Architektur diskutieren, funktioniere das ähnlich wie bei einer „Jam-Session“, sagt Willemeit. Und so wurde aus dem Bauherren Pitt mit den Jahren nicht nur ein Freund, sondern auch eine Art fester freier Mitarbeiter. Pitts Ideen sind dabei selbst für die experimentierfreudigen „Graft“-Architekten gelegentlich eine Nummer zu groß: „Brad steuert manchmal ein gerüttelt Maß an Größenwahn bei“, schmunzelt Willemeit. Für den schöpferischen Prozeß sei eine gewisse Maßlosigkeit im Denken jedoch gerade nützlich, findet er: „Man muß nach den Sternen greifen, um wenigstens auf dem Gipfel anzukommen.“

Renaissance

Donnerstag, März 9th, 2006

renaissance

benjamin birkenhake in seinem äusserst empfehlenswerten blog anmut und demut über die renaissance von science fiction, über den film renaissance, bilder und die architektur:

Dabei müsste man es doch eigentlich besser wissen. Ausser Frank O. Gehry gibt es kaume eine ernstzunehmende Architektur seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, die in unserem Stadtbild soetwas wie Zukünftigkeit verbreiten würde. In Comics und in den Entwürfen die Architekten so gerne machen sieht alles immer grandios neu aus. Aber wenn die Dinger stehen, zwischen Nachkriegsmoderne, Gründerzeit und Bausünde, bleibt nicht mehr viel Übrig von der großen Zukünftigkeit der Entwürfe. Wir wissen, dass unsere Zukunft nicht in fremdartig wirkenden Städten stattfinden wird, es gibt keine fliegenden Autos, keine Brücken um 20. Stockwerk, keine Gebäude, die wie Berge aus dem Stadtbild aufragen, nur ein paar schönde Hochhäuser an die wir uns längst gewöhnt haben.

man könnte statt frank o. gehry dessen nervige kulissen-architektur meiner meinung nach nur zukunft vorgaukelt — und nicht so sonderlich ernst zu nehmen ist — zum beispiel noch oscar niemeyer oder frank lloyd wright nennen, die es beispielsweise gemessen an werbespots die vor ihren werken gedreht wurden, locker mit frank o. gehry aufnehmen können.

welche architekten könnten noch in dieser liga mitspielen, wer hat „zukünftiges“ im stadtbild verbreitet und mindestens ein, zwei werbespots mit seiner architektur schmücken können?

brad pitt der architekt(ur praktikant)

Freitag, Oktober 7th, 2005

brad pitt & frank gehry
brad pitt und frank gehry bauen ein architekturmodel. über pitts zweite karriere als architekt habe ix ja schon mal hier rumspekuliert. demnächst gibts sicher mehr zu spekulieren…

[via gravestmor]

simpsons erklären den bau der „disney concert hall“

Dienstag, August 2nd, 2005

simpsons erklären gehrys disney concert hall
john von archidose machte vorgestern ein paar screenshots einer simpsons episode mit frank gehry. dort wurde sehr plausibel erklärt wie gehrys gebäude zu ihrer form kommen. mehr screenshots, noch mehr hier …

arch@tv: Mittwoch, 22.juni

Mittwoch, Juni 22nd, 2005

wdr, 23:15 uhr
my architect
oscar-nominierter dokumentarfilm von nathaniel kahn über seinen vater louis kahn, usa 2003 (116 min; u.a. mit frank o. gehry, philip johnson, i.m. pei, moshe safdie)
tv today meint: „sensibles porträt eines charismatischen genius und rastlosen vaters.“
[dazu auch: eintrag in der internet movie database]

Ausstellung: Jüdische Identität

Freitag, April 1st, 2005

„Bauen! – Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur“
Ausstellung im Jüdischen Museum, Berlin
4.märz bis 29-. mai 2005
ralph appelbaum – mario botta – will bruder – claus en kaan architecten – frank o. gehry – zvi hecker – adolf krischanitz – daniel libeskind – al mansfeld – moshe safdie – wandel hoefer lorch+hirsch – mehrdad yazdani
zur ausstellung erscheint ein katalog im prestel verlag, 176 seiten, 29.90 euro