Archiv für die 'Stadtplanung & -entwicklung' Kategorie

be my kreisverkehr

Freitag, 5. Januar 2007

zu günstigen konditionen kann man in köln verkehrskreisel unterstützen – sogar in eigenleistung. das amt für landschaftspflege und grünflächen der stadt köln bietet dafür 24 bestehende und fünf geplante kreisel an und hat durchaus kreative vorschläge für die nutzung und gestaltung der plätze von bepflanzung über skulpturen, lichtobjekte bis zur werbefläche für sponsoren.

architekturforum stuttgart

Mittwoch, 20. Dezember 2006

freitag, 12.januar 2007, 20:00 uhr
„der raum zwischen den gebäuden“
prof. stephan braunfels (berlin, münchen)


freitag, 9.märz 2007, 20:00 uhr
die „europäische stadt“
ein tragfähiger begriff für die planung?
prof. peter zlonitzky (münchen)


veranstaltungsort: literaturhaus stuttgart, breitscheidstr. 4, 1.OG

mit offenen augen durch die stadt

Dienstag, 26. September 2006


foto: heiner wittmann

www.stuttgart-fotos.de zeigt funktionale und ästhetische probleme aspekte der stadt aus der sicht des „stadtbenutzers“ und findet dabei in stuttgart viele dankbare themen für diskussionen zwischen interessierten nutzern und planern. im interesse einer bürgernahen stadt- und verkehrsplanung im kleinen und großen maßstab könnte ein solches weblog wertvolle dienste leisten, wenn das medium bis in die amtstuben und hochschulen durchdringt und aktiv genutzt wird.

ground zero stockt

Donnerstag, 23. März 2006

obwohl der grundstein schon seit andertalb jahren in manhatten begraben liegt, am new yorker „ground zero“ wird immer noch nicht gebaut, aber dafür gestritten wie bei den waschweibern. nachdem nicht nur retro-donald daniel liebeskind und seinen entwurf des „freedomtowers“ abgemobbt hat, sondern auch die hafenbehörde und der bauherr larry silverstein seinen entwurf kaputtgeändert haben werfen die beteiligten sich jetzt „habgier“, „betrug von vertrauen“ und „poker-mentalität“ vor. schreibt der tagesspiegel. so wie es aussieht ist eine einigung wer wie baut und wer welche risiko zu tragen hat in weiter ferne und am ehemaligen world trade center wird weiterhin ein grosses loch klaffen. dabei ist doch das was investor larry silverstein der sechs Wochen vor den Anschlägen des 11. september 2001 einen 99 Jahre währenden Leasingvertrag abschloss von der new yorker hafenbehörde verlangt „best practise“: der profit soll schön in privater hand bleiben, das risiko aber auf die allgemeinheit abgewälzt werden. ich dachte so funktioniert kapitalismus? weiterlesen im tagesspiegel.

überarbeiteter „freedom tower“

Samstag, 23. Juli 2005

die antwort des westens auf den terrorismus lautet folgendermassen. das war durchaus mal anders geplant.

[via archidose]

gerkan klagt gegen bahn

Freitag, 22. Juli 2005

hauptbahnhof berlin
der „stararchitekt“ meinhard von gerkan, dessen büro von gerkan, marg und partner den berliner hauptbahnhof (aka lehrter stadtbahnhof) plante, klagt gegen seinen auftraggeber, die bahn. vor ein paar jahren habe die bahn das glasdach des bahnhofs um 100 meter verkürzt um kosten zu sparen und dann auch noch die gewölbeartige dachkonstruktion der unteren halle mit einer abgehängten decke versehen. die bahn habe mit der eingezogenen „08/15-Decke alles zunichte gemacht“.

gerkan hat offenbar die schnauze voll, verhandlungen seien nicht möglich gewesen und bahnchef hartmut mehdorn habe selbst den klageweg empfohlen:

Stellen Sie sich eine gotische Kathedrale mit ihren Gewölben vor. Wir hatten ebenfalls hohe Räume vorgesehen, die aus dem Bahnhof eine Kathedrale des Verkehrs gemacht hätten, mit einem ausgeklügelten Konzept indirekter Beleuchtung. Was jetzt passiert, ist so, als würden Sie im Kölner Dom eine Zwischendecke einziehen, mit einer 08/15-Konstruktion wie bei Aldi. Von dieser mutwilligen, nicht abgestimmten Verschandelung müssen wir uns mit dieser Klage deutlich distanzieren.

(berliner morgenpost)

mit seiner klage will der architekt einen baustopp und den rückbau der „08/15“ baumassnahmen der bahn erreichen.

ich mach mir da keine sorgen. sobald die ersten glasplatten von der decke aus der grandiosen, kathedralen-gleichen konstruktion fallen, wird der bahnhof eh gesperrt. auf immer und ewig.

mehr beim tagesspiegel, bei gerkan und marg und im interview der mopo und der welt.

[bildquelle]

„ein paradies, auf öl gebaut“

Samstag, 16. Juli 2005

dubai
[bildquelle]

mike davis schreibt über das emirat dubai und bekommt den eindruck „walt disney träfe albert speer an der küste arabiens“:

Yet the future that he is building in Dubai — to the applause of billionaires and transnational corporations everywhere — looks like nothing so much as a nightmare of the past: Walt Disney meets Albert Speer on the shores of Araby.

[link via boingboing]

fassadengestaltung von altbauten

Donnerstag, 12. Mai 2005

mega-plakat in berlin mitte
so macht man das heutzutage. ein gerüst ans haus flanschen, ein mega-poster drankleben und endlich mit dem leerstehenden haus geld verdienen. immerhin steht dieses haus in der rosenthaler strasse in berlin mitte schon seit einigen jahren ungenutzt leer. die letzten läden wurden — wenn ich mich recht erinnere — vor ca. 8 jahren geschlossen, trotz bester lage.

vielleicht hat der nachbar, die sap ag, den anblick des langsam zerfallenden gebäudes auch nicht mehr ertragen wollen und selbst das plakat aufhängen lassen.