Transparenz ist teuer

Sonntag, 12. März 2006

der rechtanwalt peter raue jammerte vor ein paar tagen im tagesspiegel über den neubau der akademnie der künste am pariser platz in berlin. im neubau von günter behnisch entdeckte er „verschenkten raum“ und treppen die „Raum einnehmen, Raum verschlingen, Räume verweigern“. keine ahnung welche art von räumen peter raue bevorzugt, aber offenbar bevorzugt er treppenlose und rechtwinklige räume. gestern hat günter behnisch im tagesspiegel geantwortet:

Ja, in der Tat, auch darum ging es: Gerade in dieser wertvollen Lage im Herzen der Hauptstadt öffentlichen Raum auch als Geschenk erlebbar werden zu lassen und nicht wie gewohnt auf maximale Nutzungsdichte hin zu kalkulieren, Treppen nicht in ein Stiegenhaus einzusperren, sondern als Brücken zwischen Alt- und Neubau sichtbar zu machen. Übrigens legte mir schon mein eigenes Alter nahe, neben der Schräge des Foyers gleich zwei Wege zur rollstuhlgerechten Erschließung einzuplanen.

volker schlöndorff gab auch noch ein wenig senf dazu ab. wichtigste erkenntnis:

Transparenz ist teuer.