Renaissance

Donnerstag, 9. März 2006

renaissance

benjamin birkenhake in seinem äusserst empfehlenswerten blog anmut und demut über die renaissance von science fiction, über den film renaissance, bilder und die architektur:

Dabei müsste man es doch eigentlich besser wissen. Ausser Frank O. Gehry gibt es kaume eine ernstzunehmende Architektur seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, die in unserem Stadtbild soetwas wie Zukünftigkeit verbreiten würde. In Comics und in den Entwürfen die Architekten so gerne machen sieht alles immer grandios neu aus. Aber wenn die Dinger stehen, zwischen Nachkriegsmoderne, Gründerzeit und Bausünde, bleibt nicht mehr viel Übrig von der großen Zukünftigkeit der Entwürfe. Wir wissen, dass unsere Zukunft nicht in fremdartig wirkenden Städten stattfinden wird, es gibt keine fliegenden Autos, keine Brücken um 20. Stockwerk, keine Gebäude, die wie Berge aus dem Stadtbild aufragen, nur ein paar schönde Hochhäuser an die wir uns längst gewöhnt haben.

man könnte statt frank o. gehry dessen nervige kulissen-architektur meiner meinung nach nur zukunft vorgaukelt — und nicht so sonderlich ernst zu nehmen ist — zum beispiel noch oscar niemeyer oder frank lloyd wright nennen, die es beispielsweise gemessen an werbespots die vor ihren werken gedreht wurden, locker mit frank o. gehry aufnehmen können.

welche architekten könnten noch in dieser liga mitspielen, wer hat „zukünftiges“ im stadtbild verbreitet und mindestens ein, zwei werbespots mit seiner architektur schmücken können?